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Ist eine handschriftliche Unterschrift rechtsgültig?

Was eine gezeichnete Unterschrift auf einem elektronischen Dokument wert ist — und was meist mehr zählt.

Illustration zu Ist eine handschriftliche Unterschrift rechtsgültig?

In weiten Teilen Europas und Nordamerikas ist eine auf einem elektronischen Dokument gezeichnete Unterschrift für Alltagsvereinbarungen eine gültige elektronische Signatur und gilt als Beleg für die Absicht, nicht als besonderes Rechtsobjekt.

Das Zeichen vom Papier holen

Schreiben Sie auf unliniertes weißes Papier mit dunklem Stift, fotografieren Sie senkrecht von oben bei Tageslicht und halten Sie den Hintergrund so hell wie möglich. Ist eine handschriftliche Unterschrift rechtsgültig? beginnen hier: Alles Spätere hängt an dieser sauberen Aufnahme.

Entscheidend ist meist nicht die Zeichnung, sondern der Kontext: wer das Dokument gesendet hat, wann es angenommen wurde, von welcher Adresse und ob der Text sich danach änderte. Dieses Protokoll wird im Streitfall geprüft.

Auf dem Dokument platzieren

Die fertige Unterschrift sollte ein transparentes Bild sein, eng beschnitten und auf die Unterschriftszeile skaliert, nicht auf die Seite. Ein weißes Rechteck darum ist das häufigste Anzeichen für eine eingefügte Unterschrift.

Eine kleine Gruppe von Dokumenten verlangt mehr — je nach Land Teile des Immobilien-, Erb- und Familienrechts. Steht dort notariell oder eigenhändig, ersetzt keine gezeichnete Unterschrift das.

Was sie tragfähig macht

Im Streitfall zählt selten die Schönheit des Zeichens, sondern die Spur darum herum: wer die Datei gesendet hat, wann unterschrieben wurde, von welcher Adresse. Die gezeichnete Unterschrift ist der sichtbare Teil eines längeren Protokolls.

All das lässt sich im Browser bauen: Öffnen Sie den Signature maker, zeichnen oder tippen Sie Ihren Namen und setzen Sie das Ergebnis direkt in eine PDF- oder Word-Datei. Nichts wird hochgeladen — das Dokument verlässt Ihr Gerät nie.

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